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Ortsgruppe Gailingen

Das ist der BUND Gailingen

Ein rühriger Vorstand und viele aktive Mitglieder – so wünscht man sich eine BUND Ortsgruppe. In Gailingen ist das Ideal schon ganz gut erreicht. Begonnen hat alles 1985 mit dem Schutz und der Pflege der vielfältigen Flora und Fauna in Gailingen – zum Beispiel im jüdischen Friedhof.

Wie der BUND Gailingen entstand

Die BUND-Ortsgruppe 1985 gegründet. In diesen über 30 Jahren gab es viele Aktivitäten.

Vorstandsmitglieder von links nach rechts: Daniel Fleischmann, Ute Geprägs, Hannes Vehrke, Beate Wälder, Roman Döppler, Reimund Auth.
Ansprechpartner: Reimund Auth, Telefon: 07734/2630

Die Satzung des BUND-Gailingen zum Download.

Die Geschichte bis 2010

Seit 1995 betreiben wir eine Korksammlung und unterstützen damit den Recycling-Gedanken und die Epilepsie-Stiftung in Kehl-Kork.


• Am Anfang stand die Erfassung der besonders vielfältigen Flora und Fauna auf der Gemarkung Gailingen (u.a. mit über 20 Wildorchideenarten) v.a. auf den Halbtrockenrasen des Rauhenbergs und in den Feuchtgebieten östlich und westlich des Ortes. Daraus ergaben sich schnell umfangreiche Landschaftspflege-Maßnahmen im Bereich bereits verbuschter oder von Verbuschung bedrohter Flächen, die über viele Jahre zum Teil ziemliche Knochenarbeit und viel Schweiß bedeuteten. Ergänzend wurden Ausstellungen und Vorträge u.a. zu «Seltenen Pflanzen in Gailingen», «Mostkultur – früher und heute» oder «Die Bedeutung der Streuobstwiesen» angeboten und durchweg gut besucht.


• Ein zweiter Schwerpunkt, nämlich Energie, ihre umweltgerechte Erzeugung und Einsparmöglichkeiten, beschäftigt uns ebenfalls von Anfang an und wurde uns in der Folge von  Tschernobyl 1986 immer wichtiger. Selbstverständlich begleiten wir bis heute sehr kritisch die Aktivitäten der schweizerischen NAGRA (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) in unserer unmittelbaren Nachbarschaft jenseits der Grenze.



• Auf Bitte der Gemeinde hat sich die Gailinger BUND-Gruppe 1994 zur Pflege des Jüdischen Friedhofs bereiterklärt und ist bis heute auf diesem besonders wertvollen Orchideenstandort aktiv. 

• Seit 1995 betreiben wir eine Korksammlung und unterstützen damit den Recycling-Gedanken und die Epilepsie-Stiftung in Kehl-Kork. An zehn Arbeitsplätzen prüfen Menschen mit Behinderungen die Korken auf Fremdstoffe, wie Metall oder Verschlüssen aus Kunststoff. Ein Teil des hergestellten Korkschrots wird in der «Manufaktur» einer Arbeitsloseninitiative des Diakonischen Werkes in Freiburg zu hochwertigen Korkschrot-Lehmbausteinen verarbeitet, die ebenfalls im Öko-Hausbau oder in der Sanierung von Fachwerkhäusern verwendet werden. Sortierte Korken werden auch zur Produktion von Korkplatten abgegeben. Gesammelt werden die Korken an fast 3000 Sammelstellen in Deutschland und im Ausland. Die Sammelstellen befinden sich vor der Gailinger Poststelle sowie im Getränkemarkt des Ortes.

• Seit 1998 beteiligen wir uns regelmäßig am Kinderferienprogramm der Gemeinde. Seitdem können Hunderte Gailinger Kinder aus dem Stegreif Fragen zum Leben der heimischen Fledermäuse beantworten.

Die jüngere Geschichte

2012 richteten wir ein «Hotel» für Mehlschwalben in der Rauhenbergstraße ein.

• Im Jahr 2012 richteten wir ein «Hotel» für Mehlschwalben in der Rauhenbergstraße ein. Wir entschlossen uns zu dieser Investition, nachdem wir durch Erhebungen über die letzten drei Jahre festgestellt hatten, dass jedes Jahr weniger von Schwalben selbst gebaute Nester zu finden waren und die Anzahl an Mehlschwalben in Gailingen zurück ging. 2015 ergänzten wir das Hotel mit einer akustischen Lockanlage.


• Um nicht nur gegen etwas zu sein (nämlich die Atomenergie), sind wir seit 2001 an der Bürgergesellschaft «solarcomplex» zur Förderung regenerativer Energien in der Region beteiligt. In der Folge konnten wir in Zusammenarbeit mit Gemeinde, Privaten und solarcomplex den Aufbau von Photovoltaikanlagen u.a. auf dem neuen Wasserhochbehälter der Gemeinde und verschiedenen Privathäusern unterstützen.


• Seit Beginn des letzten Jahrzehnts kam das Thema «Gentechnik in der Landwirtschaft» immer wieder in Vorträgen, Filmvorführungen und über das Verteilen von Informationsmaterial zur Sprache.


• Seit Jahren besteht eine gut Zusammanarbeit mit der Gailinger Schule, der wir Naturarbeitshefte sponsern und die unserer Kindergruppe bei besonders schlechtem Wetter Unterschlupf gewährt. 


• Ebenfalls seit Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Schaffhauser Naturschutzverein «Turdus», der sich v.a. bei der Anlage und dem Ausbau von Feuchtgebieten im Osten von Gailingen und im Staffelwald stark engagiert hat.


• Nach längerer Vorbereitungszeit gibt es seit 2010 auch in Gailingen eine regelmäßige BUND-Kindergruppe mit der Naturpädagogin Iris Auer, die von Anfang an gut besucht war und sich großer Beliebtheit erfreut.


• Der Gedanke, dass die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugs (Car Sharing) auch ausserhalb von Städten Sinn macht, gewinnt an Boden. Der BUND Gailingen führte darum am 28. März 2017 eine Veranstaltung zu diesem Thema durch. Zum Vortrag wurde Andreas Gerlach, Energieberater und Anbieter für Elektromobilität-Car-Sharing aus Rielasingen-Worblingen, eingeladen. Die wichtigsten Aspekte zum Thema haben wir in der Dokumentation E-Mobilität und Car-Sharing in Gailingen zusammengetragen.

•  Mit großem Erfolg führten wir 2017 und 2018 einen Warentauschtag durch. Damit leisten wir einen Beitrag, unnötigen Müll zu vermeiden. Intakte Dinge, die nicht mehr genutzt werden, werden an andere weitergegeben. Die Gemeinde Gailingen trug die Aktion beide Male mit. Das Konzept unterscheidet sich von den bestehenden Flohmärkten oder Sozialkaufhäusern, da kein Geld fließt und alle Arbeiten ehrenamtlich geleistet werden. Am 19. Oktober 2019 wird wieder ein Warentauschtag stattfinden.

Es sieht nicht so aus, als würde uns die Arbeit ausgehen, und so möchten wir weiterhin zusammen unseren Mitgliedern, Unterstützerinnen, Freunden und Helferinnen nach dem Motto «Global denken – lokal handeln» tätig sein.  

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